Am Samstag, dem 25. März 2017 findet der bundesweite Astronomietag unter dem Motto "Sehenswertes an der Sonnenbahn" statt. Die Johannes-Kepler-Sternwarte in Weil der Stadt beteiligt sich wieder mit einem Programm bestehend aus Sonnen- und Planetenbeobachtung, Vortrag, Ausstellung und Beratung.

Interessenten können sich Tipps zu möglichen Teleskopanschaffungen geben lassen, u.a. auch an Hand der im Saal dafür aufgestellten Instrumente.

Es gibt eine Ausstellung unserer Aufnahmen von Galaxien und weiterer 'Deep Sky'-Objekte, dazu eine Tafel mit ausgewählten Aufnahmen unterschiedlicher Regionen des Mondes und des Mars, passend zum Thema unseres Vortrages um 19:30 Uhr:

Prof. Dr. André Thess - "Schöner wohnen auf dem Mars"  -  Universität Stuttgart und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

Mehr Information und das Programm unter http://kepler-sternwarte.de 

Freier Schriftsteller Arnulf Zitelmann veröffentlichte Biografie von Johannes Kepler "Keplers Welten. Johannes Kepler - Ein Lebensbild"

Auf seinen Grabstein ließ Johannes Kepler schreiben: »Ich habe den Himmel vermessen.« Das hatte vor ihm noch kein anderer geschafft. Uns erreichen Bilder des Zwergplaneten Pluto. Wir schreiben eine SMS, empfangen TV-Programme. Rosetta umkreiste den Kometen Tschuri. Das alles wird von Satelittenprogrammen gesteuert, für die Johannes Kepler das rechnerische Know-how erstellt hatte. Seine Lebenszeit umfasst die Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg und dessen Anfänge. Johannes Kepler machte sich stark für einen Religionsfrieden. Den blutigen Konfessionskrieg hat er hautnah miterlebt. Leicht war sein Leben nicht. »Mir ist, wie wenn ich gegen 1000 Wände anrennen müsste«, schrieb er einem Freund. Trotzdem, er war ein Glückskind. Seine sich selbst gestellte Aufgabe hatte er gelöst und bewältigt, als er mit 59 Jahren in Regensburg starb. Er hatte den Himmel vermessen.
Wie Johannes Kepler das zuwege brachte, erzählt diese Biografie. Sie will dem »unvergleichlichen Menschen«, wie Albert Einstein ihn nannte, das verdiente Denkmal setzen.

Mehr Informationen unter [LINK]

Historikerin und Literaturwissenschaftlerin Eva Rita Weiser zeigt durch “Johannes Kepler: Morgenstern”, dass Biografien als Romane sehr ansprechend und spannend verpackt werden können.

Biografien sind interessant, aber manche Leser finden sie manchmal recht trocken. Genau diese Leser spricht Weisers Buch “Johannes Kepler: Morgenstern” an, denn es vermittelt die gleichen Informationen wie eine Kepler-Biografie, aber fällt um einiges spannender aus. Die Leser lernen Kepler in diesem Roman nicht als einen unantastbaren Wissenschaftler, sondern als einen echten Menschen kennen, der trotz aller Probleme niemals aufgegeben und mehr als nur einen wichtigen Beitrag für die Wissenschaft geliefert hat.

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